§ 1 Name und Sitz des Vereins
1) Zu Ehren des Architekten und Designers Mart Stam, des ehemaligen Rektors der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee, gibt sich der Verein den Namen »MART STAM GESELLSCHAFT - Förderverein der Kunsthochschule Berlin Weißensee«, nach Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz »e.V.«

2) Der Verein hat seinen Sitz in Berlin und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Zweck
1) Der Verein versteht sich als ein Bindeglied zwischen der Kunsthochschule Berlin Weißensee, ihren Absolventen und der Öffentlichkeit. Er bezweckt die Unterstützung und Förderung der Hochschule in ihrer Gesamtheit sowohl in ideeller als auch in materieller Beziehung, insbesondere der Studierenden und ehemaligen Studierenden.

2) Der Zweck soll unter anderem erreicht werden

§ 3 Gemeinnützigkeit
1) Der Verein verfolgt mit den in § 2 festgelegten Zielen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO 1977).

§ 4 Mitgliedschaft
1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person des öffentlichen und privaten Rechts aus dem In- und Ausland werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. 2) Beitrittsanträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Uber die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung kann der Antragsteller den Beirat anrufen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
1) Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages steht im Ermessen der Mitglieder. Der Mindestsatz wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

2) Der Jahresbeitrag ist in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres fällig. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft
1) Die Mitgliedschaft erlischt
a) mit dem Tode oder bei juristischen Personen mit deren Auflösung,
b) durch schriftliche Austrittserklärung, die spätestens drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres eingegangen sein muss.
2) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es
a) den Zwecken des Vereins zuwiderhandelt,
b) trotz schriftlicher Mahnung mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist.
Gegen den Ausschluss kann das Mitglied den Beirat anrufen.

3) Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt zugleich jeder Anspruch gegen den Verein auf gezahlte Beträge, Spenden und das Vereinsvermögen.

§ 7 Organe
Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) der Beirat,
c) die Mitgliederversammlung

§ 8 Der Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Vertreter, dem Geschäftsführer und bis zu drei Beisitzern, die die Mitgliederversammlung einzeln für zwei Jahre wählt. Die Mitglieder des Vorstandes müssen dem Verein angehören. Abwahl und Wiederwahl sind zulässig. Weiterhin gehören dem Vorstand der Rektor und der Prorektor der Kunsthochschule Berlin Weißensee kraft Amtes an.

2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von den Mitgliedern des Vorstandes vertreten, wobei jeweils zwei von ihnen gemeinsam handeln. Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen.

3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins gemäß Satzung, den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Beirats. Seine Sitzungen leitet der Vorsitzende. Zu den Sitzungen wird schriftlich eingeladen.

4) Der Vorstand hat jährlich die ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Der Vorstand kann außerdem jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 30% der Mitglieder schriftlich und unter Angabe von Gründen verlangt wird.

5) Der Vorstand ist bei der Anwesenheit von mindestens der Hälfte aller Vorstandmitglieder beschlussfähig. Bei Abstimmungen innerhalb des Vorstandes entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Über die Beschlüsse wird ein Protokoll geführt.

§ 9 Der Beirat
1) Der Beirat besteht aus mindesten fünf Mitgliedern des Vereins. Die Beiratsmitglieder werden vom Vorstand für die Dauer von drei Jahren ernannt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

2) Der Beirat steht dem Vorstand beratend zur Seite. Er ist ferner für alle Angelegenheiten zuständig, die ihm von der Satzung, der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand übertragen werden.

3) Die Sitzungen des Beirats leitet der Vorsitzende des Vorstands oder sein Vertreter. Er hat den Beirat jährlich mindestens einmal in Verbindung mit einer Mitgliederversammlung, außerdem nach Bedarf oder auf Antrag dreier Mitglieder des Beirats einzuberufen.

4) Für die Beschlussfassung im Beirat gilt §8 entsprechend.

§ 10 Die Mitgliederversammlung
1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

Darüber hinaus ist die Mitgliederversammlung für die weiteren von der Satzung übertragenen Aufgaben zuständig.

2) Der Vorstand stellt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest und beruft diese durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung. Die Einladung hat mindestens zwei Wochen vor der Versammlung zu erfolgen.

3) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

4) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Ist dies nicht der Fall, so ist unverzüglich eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. In der Einladung ist hierauf hinzuweisen.

5) Bei Abstimmungen und Wahlen in der Mitgliederversammlung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt; bei Wahlen entscheidet nach einem zweiten Wahlgang das Los.

6) Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.

7) Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

§ 11 Das Vereinsvermögen
1) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. 2) Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln erhalten.

3) Der Verein darf keine Person durch unverhältnismäßig hohe Aufwandsentschädigungen begünstigen.

4) Im Falle der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen und der verbleibende Vermögensüberschuss an eine als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts für gemeinnützige Zwecke zu übertragen mit der Auflage, sie ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.
Diese Körperschaft wird von der die Auflösung des Vereins beschließenden Mitgliederversammlung bestimmt. Eine Verteilung des Vermögens oder des Vermögensüberschusses an Mitglieder des Vereins ist nicht zulässig.

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Mart-Stam-Gesellschaft