Heik Afheldt
Heik Afheldt studierte bis 1961 Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Hamburg und schloss 1964 mit der Promotion zum ›Dr. rer. pol.‹ ab. Er war von 1964 bis 1987 bei der ›Prognos‹ AG in Basel tätig, davon die letzten zehn Jahre als Vorsitzender der Geschäftsleitung. Danach war er Herausgeber der ›Wirtschaftswoche‹, des ›Handelsblatts‹ (1998-2002) und des Berliner ›Tagesspiegels‹ (1998–2002) sowie ›wirtschaftspublizistischer Berater‹ der Wochenzeitung ›Die ZEIT‹. Afheldt ist seit 2001 Mitglied im Vorstand der Deutsch-Britischen Gesellschaft. Er ist Stellvertretender Sprecher im Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mitglied der DASL Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und korrespondierendes Mitglied der ARL, Akademie für Raumforschung und Landesplanung. 2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Afheldt ist Autor zahlreicher Publikationen und Kolumnist des ›Tagesspiegels‹. Seit 2006 ist Afheldt Honorarprofessor an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er ist war lange Jahre Vorsitzender der Mart Stam Gesellschaft, des Fördervereins der Kunsthochschule Berlin Weißensee, bevor er sich ganz dem Auf- und Ausbau der Mart Stam Stiftung zuwandte. Der Mart Stam Gesellschaft blieb er dennoch als aktives Vorstandsmitglied verbunden.

Leonie Baumann
Leonie Baumann ist seit 2011 Rektorin der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Nach dem Studium der Mathematik, Pädagogik und Soziologie in Bielefeld, baute sie eine Koordinierungsstelle zwischen der Stadt und den Hochschulen Osnabrücks auf. Seit Mitte der 1980-er Jahre wirkte sie als Beauftragte für Kunst am Bau des Kulturwerk Berlins GmbH und war verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift „Kunst am Bau". 1991 wurde sie Geschäftsführerin der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) in Berlin. 1996 bis 2009 war sie Vorstandsmitglied und ab 2002 Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine". 1998 bis 2000 leitete sie den Kunstbeirat der ersten internationalen Frauenuniversität in Hannover. Seit 2008 ist sie, zusammen mit Kay Wuschek, Intendant Theater in der Parkaue, Sprecherin des Berliner Rates für die Künste und Mitglied im 2008 neu gegründeten Beirat „Projektfonds Kulturelle Bildung". Sie hat den Vorsitz im Beratungsausschuss Kunst am Bau und im öffentlichen Raum bei der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten seit 2011 und gründete im gleichen Jahr gemeinsam u.a. mit Arno Brandlhuber die „Initiative Stadt Neu Denken".

Claudia Frank

Claudia Frank wurde im November 1955 in Herrsching am Ammersee (Bayern) geboren. Nach Internatsaufenthalten in England und der Schweiz ( Lausanne) wurde das Abitur wurde in der Fuggerstadt  Augsburg abgelegt. Da ein Studium generalis nicht angeboten wurde, studierte sie Jura an den Universitäten Augsburg, München und Mainz. Nach dem 1. Staatsexamen folgt 1982 der Umzug nach Berlin. Die Referendarzeit am Kammergericht endete 1985 mit dem zweiten Staatsexamen. Zunächst war sie als „Einzelkämpferin“ tätig, u.a. für ein großes Immobilienunternehmen. Nach dem Fall der Mauer begann die spannendste Zeit in ihrem beruflichen Leben und 1990 wurde sie Partnerin in die Kanzlei Probandt & Partner. Sehr schnell spezialisierte sich die Kanzlei auf dem Gebiet der Restitution. Gleichwohl erwarb sie Mitte der 90er Jahre den Fachanwalt für Steuerrecht und für Arbeitsrecht. Die Vorstandstätigkeit im Verband Deutscher Unternehmerinnen – Berlin- wurde abgelöst durch den Vorsitz im Deutschen Arbeitgeberverband, Berlin. Von 2003 bis 2013 war sie Mitglied im Vorstand der Stiftung Überleben. Seit 2009 ist sie Präsidentin des Verbandes Freier Berufe Berlin und ehrenamtlich in zwei Widerspruchsausschüssen tätig. Frau Frank bezeichnet sich selbst als Berlinerin, ist aktives Mitglied in der Anglikanischen Kirche und liebt vor allem die Kulturvielfalt der Stadt und zwar in jeder Hinsicht. Um nicht nur zu konsumieren, sondern auch sich zu engagieren, durfte sie auf Anregung von Herrn Afheldt dem Kuratorium der Mart Stam Stiftung beitreten. 

Werner Gegenbauer
Werner Gegenbauer wurde am 28. Mai 1950 in Berlin geboren. Nach dem Abitur und einer Lehre als Gebäudereiniger arbeitete er im Unternehmen seines Vaters und wurde nach bestandener Meisterprüfung 1976 Mitglied der Unternehmensleitung. Von 1988 bis September 2001 führte er die bundesweit tätige Unternehmensgruppe, die zu den führenden deutschen Anbietern professionellen Gebäudemanagements zählt und deren Aufsichtsratsvorsitzender er heute ist. Die Verbundenheit zu seiner Geburts- und Heimatstadt drückt sich vor allem in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in Wirtschaft, Sport und Kultur aus: Werner Gegenbauer ist u.a. Ehrenpräsident der Berliner Industrie- und Handelskammer, deren Präsident er von 1997 bis 2004 war, Präsident des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC, engagiert sich für den Förderverein Berlinische Galerie, die Kunsthochschule Berlin Weißensee und die Komische Oper.

Gert v.d. Groeben
Gert von der Groeben ist freier Berater für Energiewirtschaft und außerdem seit 2011 Mitglied des Aufsichtsrates der GASAG AG. Der 1944 in Bernburg an der Saale geborene Volljurist hat Rechtswissenschaften, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bonn und Hamburg studiert. Von 1973 bis 1984 war er Beamter im Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, im Bundeskanzleramt und im Bundesministerium für Forschung und Technologie, bevor er von 1985 bis 1987 Mitarbeiter von Bundeskanzler Helmut Schmidt wurde. Danach diente er der SPD-Bundestagsfraktion als Referent für Energie- und Umweltpolitik, bis er 1999 aus dem öffentlichen Dienst ausschied. Von 1999 bis 2009 war der Vater dreier Kinder Generalbevollmächtigter der VEBA AG / EON AG.

Michael Helm
Michael Helm ist Partner im Berliner Büro der Kanzlei Salans LLP Rechtsanwälte und Steuerberater. Er befasst sich vorwiegend mit der Besteuerung und Prüfung von gemeinnützigen Körperschaften. Von 1987 bis 1990 machte er eine Ausbildung im gehobenen Dienst und ein Studium in der Berliner Finanzverwaltung mit dem Abschluss Diplom-Finanzwirt. Danach arbeitete er als Beamter im Finanzamt für Körperschaften I, Berlin sowie nebenamtlich als Lehrkraft an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin. Von 1996 bis 1999 war er Steuerberater und Prokurist bei BDO Deutsche Warentreuhand AG, von 1999 bis 2005 Partner der Kanzlei Harmann Hemmelrath. 2006 wurde er Partner der Kanzlei Salans LLP und als Wirtschaftsprüfer bestellt. E-Mail: mhelm@salans.com

Charles Rijckenberg
Charles Rijckenberg stammt aus Den Haag. Seit 2006 wohnt er in Berlin. Zuvor war er Vorstandssprecher der U-Plus-Gruppe, einem Tochterunternehmen der Energie Baden-Württemberg in Karlsruhe. Von 1994 bis 1997 arbeitete er in der Kupferindustrie als Managing Director der belgischen Lamitref-Gruppe in Antwerpen, Lüttich und Sachsen-Anhalt. Von 1988 bis 1994 leitete er als Managing Director das Tochterunternehmen des britischen Konzerns Seven Trent in Brüssel. Vorher arbeitete er 15 Jahre in verschiedenen Positionen in der Stahlindustrie und im Maschinenbau in Frankreich, den USA und Belgien.


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Mart-Stam-Stiftung