Der Absolvent zeigte eine Installation mit weiß übermalten, auf dem Boden stehenden Einkaufstüten aus Papier, die bei seinem eigenen Konsum in zwei Jahren angefallen sind. Diese alltäglichen Dinge werden zu einer Versuchsanordnung, die »normales« — also sich wiederholendes und unbewusstes — menschliches Handeln erfahrbar macht und danach fragt, wie durch die artifizielle Anhäufung von Dingen andere Sichtweisen auf den Prozess des Handelns deutlich werden können. Viele seiner ähnlich angelegten Sammlungen dienen genau der Erkundung des Verhältnisses zwischen individuell Erlebtem und dessen Reflexion durch das künstlerisch Produzierte.

Betreuerin: Professorin Friederike Feldmann

 

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In Weiß, 2013
Gregor Kasper