<< Zusammen mit seiner damaligen Frau, L. Beese, und W. van Tijen gründete Stam nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion in Amsterdam ein Architekturbüro, trat der Gruppe »De8« bei und wurde 1935 Mitglied des Redaktionsteams von »De8 en opbouw«. 1946 gab er mit H. Jaffé, H. P. Kloos, G. Rietveld u.a. die Zeitschrift »Open Og« heraus.
Von 1939 bis 1948 war Stam Direktor des »Instituut voor Kunstnijverheidsonderwijs«, der nachmaligen Rietveld-Akademie. Seit seiner Rückkehr aus der UdSSR hatte sich Stams Architekturbüro zwar an zahlreichen Wettbewerben beteiligt, große Aufträge aber blieben aus. Zu den wenigen realisierten Projekten gehören die Amsterdamer Reihenhäuser »Drive-in-Flats« von 1936. In Reduzierung des Bauprogramms auf einfache Raum- und Körpersysteme entsprachen sie Stams Streben nach zweckmäßiger Konstruktion. Jedes der fünf Reihenhäuser besaß im Erdgeschoss eine eigene Garage. Obgleich in dieser, für die damalige Zeit bemerkenswerten Lösung individueller Mobilitätsansprüche Stams avantgardistische Vision urbaner Lebensformen aufscheint, >> |
 |