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Mareen Geers :
der letzte rasen am nachmittag

Was heißt es alles zu vergessen? Bin ich dann nicht schon als Mensch ausgelöscht, obwohl ich noch lebe? Wo ist dass, was verschwindet? Wann beginne ich zu vergessen? Wieso beginne ich zu vergessen? Bleibt etwas übrig? Gibt es einen Stillstand? Was bedeutet es, nicht vergessen zu können? Warum ist das menschliche Gedächtnis unendlich, wenn wir doch nur einen geringen Teil abrufen können? Ausgangspunkt meiner Diplomarbeit im Fachbereich Bühnenbild war die Kurzgeschichte „der letzte Rasen am Nachmittag“ von Haruki Murakami. Thema meiner Arbeit war die Unendlichkeit des menschlichen Gedächtnisses und das gleichzeitige Vergessen. Entstanden ist ein Raum mit 250 kleinen Figuren, die sich in langen, schmalen Boxen oder auf kleinen Sprungtürmen befinden. Das Licht und die Dunkelheit spielten für meine Arbeit eine wichtige Rolle, jede Box war für sich beleuchtet und warf neue Lichtschatten durch die Öffnungen auf den Boden.